Winterurlaub mit Kindern | FURNART Blog

Der Winterurlaub steht vor der Tür. Auch wenn ich als Wintermuffel bekannt bin, freue ich mich bereits Wochen vor dem Skiurlaub auf die Reise. Doch was sollten wir Eltern beachten, damit die Reise in den Schnee zum vollen Erfolg für alle wird.  

Endlich ist es soweit! Einmal im Jahr macht Schnee wirklich Spaß, nämlich dort wo er hingehört - in die Berge und auf die Skipisten. Doch damit der Familienurlaub nicht im Stress endet und die ganze Familie jede Menge Spaß hat müssen bei der Planung ein Paar Dinge beachtet werden. 

Wo soll es hin gehen?

Wohin die Reise im Winter geht, ob Österreich, die Schweiz oder Italien, hängt von verschiedenen Faktoren ab. Nicht zu letzt vom Geldbeutel. Dieser entscheidet auch darüber ob der Urlaub in einer urigen Hütte, im Appartement oder in einem familienfreundlichen Hotel geplant wird. Eine Entscheidungshilfe kann der Anspruch an die Outdoor-Aktivitäten sein. Sind die Kinder bereits so groß, dass sie den ganzen Tag mit auf der Piste verbringen können, oder ist es notwendig größere Pausen am Tag ein zu legen?

Ich mag es am liebsten, wenn die Unterkunft in der Nähe der Piste ist und ich zum Mittagsschlaf mit der Kleinsten pausieren kann. Doch so eine Unterkunft in der Nähe der Piste muss bereits lange im Vorfeld, nach meiner Erfahrung bis zu einem Jahr vorher, gebucht werden. Ich kenne sogar Familien, die ihre familienfreundliche Unterkunft über Generationen hinweg nicht wechseln und zu den Vermietern ein gerade zu familiäres Verhältnis pflegen. 

Doch wovon hängt die Auswahl des Skigebietes ab? Auch da sollte die Planung natürlich von den kleinen Kindern  abhängig sein. Gibt es in unmittelbarer Nähe nicht nur rasante Abfahrten zum Skifahren, sondern auch eine Rodelbahn für den Familien-Schlitten? Gibt es eine Kinderbetreuung im Hotel oder eine Skischule mit Kinder-Skikursen, wo die lieben Kleinen ggf. für ein paar Stunden in Obhut gegeben werden können? Wenn alle Faktoren zusammen kommen ist das natürlich perfekt - aber selten.

Meinem Empfinden nach, ist die Anreise ein wesentlicher Faktor. Was nützt die schönste Hütte oder das familienfreundlichste Hotel wenn ich zehn Stunden Anreise habe. Auch ist es, wie gesagt nicht zu unterschätzen wie teuer der Urlaub werden kann.

Wenn ich mit den Kindern im Skiurlaub war, dann viel die Entscheidung immer Budget freundlich aus. Wir sind in der Regel mit vielen unterwegs und haben eine Hütte für mehre Familien  gebucht. Das ist nicht nur preiswert sondern auch ein ganz besondere Erfahrung für die Kinder, da sie quasi die ganze Zeit mit den Kindern der Freunde im Schnee spielen und toben können. Aber nichts desto trotz kostet auch diese günstige Alternative eines Familien-Skiurlaubs für zwei Kinder und zwei Erwachsene all in ca. 2000 Euro. 

  "ganz besondere Erfahrung für die Kinder"

Günstige Hütten und einen relativ kurzen Anreiseweg hatten wir im Skigebiet Ski Juwel Alpbachtal Wildschönau. Auch hat es uns ganz besonders im Bregenzerwald, im Skigebiet Damüls Mellau gefallen. Die Ösis haben es im Bezug auf Skipisten einfach drauf.

Die Kosten für zwei Erwachsene und zwei Kinder können in etwa so aussehen:

  • 600 Euro für die Unterkunft für 7 Tage (einfache Unterkunft)
  • 700 Euro für Skipässe
  • 155 Euro für 4 Vormittage Skikurs für die ganz Kleinen
  • 200 Euro An-/Abreise
  • 400 Euro für Verpflegung

 

Was sollte mit genommen werden?

An erster Stelle sollten die Ski-Klamotten stehen. Diese entscheiden letztlich über den Spaß im Schnee, egal ob Rodelhang oder Piste. Die Sachen sollten gemäß dem Zwiebelprinzip getragen werden. Daher muss bereits die Unterwäsche funktional, atmungsaktiv und auf jeden Fall die Feuchtigkeit vom Körper weg transportieren. Gute Handschuhe sind goldwert und sollten kleine Kinderhände warm und trocken halten. Darüber hinaus muss nicht erwähnt werden, dass eine Ski-Jacke und Hose ebenfalls der Feuchtigkeit von Außen keine Chance geben darf. Praktische finde ich, Jacke und Hose. Ein Skianzug muss in dringenden Situationen dem Kind fast ausgezogen werden und das kann ziemlich kalt werden. Da die Kinder den Ski-Sachen sehr schnell entwachsen finde ich übrigens Second-Hand Zeug völlig legitim. 

"Gute Handschuhe sind goldwert"

Thema Ski-Ausrüstung.

Sofern man nicht im Skigebiet wohnt, lohnt eine Ausrüstung für Kinder in meinen Augen nicht. Das gesamte Equipment kann vor Ort gemietet werden, kommt dann auf die Kosten natürlich oben drauf. Aber auch hier bin ich in Sachen Second-Hand gechillt. Meine Kinder waren immer gut mit gebrauchten oder geborgten Skiern unterwegs.

So kann eine Packliste aussehen:

  • Gutsitzender Ski-Helm plus Skibrille. Diese sollte mit dem Helm abschließen.
  • Skihose und Skijacke
  • Atmungsaktive Skiunterwäsche-Sets, in Abhängigkeit der Aufenthaltsdauer.
  • Skisocken, auch in Abhängigkeit Aufenthaltsdauer.
  • 1-2 Skipullis
  • mindestens einen Buff
  • Ski-Handschuhe
  • Sonnencreme
  • 1-2 Hosen für abends
  • 1-2 Sweatshirts für abends
  • Winterstiefel
  • Mütze
  • normale Handschuhe
  • Schlafanzug & Unterwäsche
  • Flip-Flops* als Haus- und Badeschuhe
  • Spiele für die Abende auf der Hütte
  • Bücher 
  • Bluetooth-box für Benjamin Blümchen und Co

 

Fazit!

Als Fazit bleibt eigentlich nur zu sagen, dass ein Skiurlaub ein wirkliches Highlight im Jahr ist. Meine großen Kinder erinnern sich immer noch gern an den Winterurlaub im Skigebiet. Das Erleben der Natur in ihrer weißen Pracht sorgt für perfekte und unvergessliche Momente. Ich freue mich schon wenn es in wenigen Wochen soweit sein wird. 

 
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