Kinderzimmer Welten von Prinzessin bis Pirat | Furnart Blog

Von Prinzessin bis Pirat - für alle Kinder gibt es die passende Ausstattung in Sachen Kinderzimmer. Egal welche Wünsche Eure Kids haben, für alle gibt es die passenden Kindermöbel. 

Vor nicht allzu langer Zeit war das themenbezogene Kinderzimmer noch ein Fremdwort. Die lieben Kleinen bekamen das, was übrig blieb. Das Kinderbett wurde in der Regel weitervererbt. Dann stand Opa stolz an dem Bett und freute sich über den Nachwuchs im Gitterbett, das vom Aussehen eher an einen Leiterwagen erinnerte als an ein gemütliches Kinderbett.

Mein erstes Kinderzimmer bestand aus den Jugendzimmer-Resten eines Onkels. Ich war trotzdem stolz auf mein erstes eigenes Zimmer, auch wenn es im Nachhinein betrachtet eher nicht so der Burner war. Immerhin hatte ich jede Menge Stauraum für Bücher, Spielzeugautos und meine Leidenschaft: Schoko-Osterhasen und Schoko-Weihnachtsmänner. Ich konnte es einfach nicht über das Herz bringen diese zu essen. Daher standen in der Glasvitrine, der Sprelacart Jugend-Schrankwand, Schoko-Hohlkörper in verschiedensten Größen und Formen fast eines ganzen Jahrzehnts. Als ich diese irgendwann wegwarf, der ersten Freundin sollte diese Peinlichkeit erspart bleiben, musste es im Dunkeln geschehen, weil ich Angst hatte von den Nachbarn bei der Entsorgung erwischt zu werden. Die hätten sicherlich gedacht ich sei nicht ganz bei Trost...

Doch zurück zum Thema.

Kindermöbel haben noch keine so lange Tradition. Noch vor hundert Jahren waren Möbel für Kinder Einzelanfertigungen und daher nur den gut betuchten Familien vorbehalten. Eine der ersten, wenn nicht die erste Firma, die in Serie Möbel für Kinder herstellte, war die Firma Thonet. Sie produzierte bereits 1885 Tische, Bänke und Stühle. Jedoch waren dies eigentlich nur geschrumpfte Abbilder der Möbel für Erwachsene. Eine gemütliche Atmosphäre war in der Regel Fehlanzeige. Von den Kindern in Arbeiterfamilien zur damaligen Zeit brauchen wir gar nicht zu reden. Diese mussten mit in den Betten der Eltern schlafen und konnten von einem eigenen Kinderzimmer nur träumen. 

Eigentlich wurde das Thema Kinderzimmer erst ab den 70er Jahren richtig aktuell. Da wurden auf einmal kreative Ideen entwickelt um die Kinderzimmer Einrichtung kindgerecht zu gestalten. Natürlich wurde dieser Trend von der Möbelindustrie recht schnell entdeckt und des Kindes eigenes Reich zum Garant für einen finanziellen Erfolg. 2014 war jedes siebte in Deutschland produzierte Möbelstück für ein Kind bestimmt (Quelle: Verband der deutschen Möbelindustrie), die Deutschen gaben anteilig im selben Jahr von insgesamt 18,2 Milliarden Euro 2,4 Milliarden für Kindermöbel aus (enthalten sind darin jedoch ebenfalls die Einrichtungen für Kindergärten).

Doch was macht ein gutes Kinderzimmer aus? 

Kinderzimmer sollten in erster Linie als Rückzugsort für die Kinder dienen. Jeder Mensch benötigt diesen und Kinder ganz besonders. Dort können sie das Erlebte verarbeiten, Pläne schmieden, basteln und natürlich spielen - sprich es kann einfach alles getan werden, was ein Kind eben so tun muss. Eine schöne Umgebung, die den Kindern Inspirationen und kreativen Input gibt, ist dabei natürlich von Vorteil.

Es muss sicher nicht gleich nach der Harmonielehre des Feng-Shui eingerichtet werden, mein Kinderbett stand zwischen Fenster und Tür und ich bin trotzdem groß geworden, aber ein paar grundlegende Tipps sollten dennoch beachtet werden. 

Hier also ein paar grundlegende Tipps:

1. Viel Stauraum 

Stauraum ist alles. Kinder benötigen zum kreativen Spielen eine Grundordnung. Wenn alles in der Gegend rumliegt und verkramt aussieht, wird es auch nicht richtig genutzt. Darüber hinaus lieben Kinder sortieren und wegräumen, wenn es einfach geht. Also Stauraum ist alles und dafür werden gute Möbel gebraucht die eben solchen Stauraum bieten. 

2. Am besten ein Hochbett

Kinder lieben Hochbetten. Weil darunter kann eine Höhle gebaut werden, ein Schreibtisch platziert und, und, und. Alles ist möglich. Sowohl kleine Piraten aber auch Prinzessinen - alle können ein Hochbett nutzen. Es ist im Handumdrehen ein Schiff, eine Burg oder eine Insel. Der Kreativität sind keine Grenzen gesetzt. 

3. Reduzierte Farbgestaltung

Spielsachen, Bücher oder Bilder machen das Zimmer bunt genug. Es sollten keine kreischenden Farben sein. Diese sorgen nur für Unruhe und tragen nicht zum Wohlbefinden bei. Helle Farben und Pastell Töne sind gut und passen immer.

4. Ein Teppich

Die kleinen Mädchen und Jungs lieben es sich einfach mal auf den Boden zu legen. Dort kann gelesen, gebaut und sowieso alles gemacht werden. Umso wichtiger wenn der Boden mit einem kuschligen Teppich versehen ist. Dieser sollte nicht unbedingt weiß sein, kann jedoch ein bunter Farbtupfer im Raum und ein bestimmendes Element in der Gestaltung des Zimmers sein. 

5. Licht 

Passende Beleuchtung ist das, was einen Raum bei fehlendem Tageslicht ausmacht. Im Winter, wenn es früh dunkel wird, sorgt die richtige Auswahl der Beleuchtung für einen behaglichen Raum. 

Schlussendlich muss es den Kindern gefallen. Aber Gott sei Dank können wir Eltern das ja auch ein wenig lenken und die Entscheidungen in die richtigen Bahnen leiten. Die schönsten Ideen kommen bei dem gemeinsamen Überlegen und lassen sich unter Umständen sogar selber machen. Inspirationen gibt es zu Hauf. Da ja Kinder in Ihren Vorstellungen unterschiedlich sind, können die Prioritäten variieren. Meinem Sohn war ein Sessel unter dem Hochbett wichtig. Dort konnte er in Ruhe lesen, die Füße hochlegen und sich vom anstrengenden Schulalltag erholen. Meine kleine Tochter mag tausende Kissen. Diese nutzt sie für ihre Puppen und Kuscheltiere. Ihre kleinen Freunde sollen es schließlich auch bequem haben.

Kleines Fazit:

Es gibt einfach alles für unsere lieben Kleinen. Egal ob Prinzessin, Pirat, kleiner Rennfahrer oder Cowboy für alle gibt es die richtigen Möbel. Ich tendiere immer dazu, dass die Ideen mit den Kindern gemeinsam entwickelt werden. Die Kids müssen definitv mit einbezogen werden. 

Im Übrigen: Wer ein schönes Piraten Zimmer finden möchte, der klickt einfach hier

 

 

 
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