Kindermöbeltrends 2019 | FURNART Blog

Am Anfang jeden Jahres werden alle möglichen Dinge analysiert, nach Trends geforscht und gesucht. So auch nach einer Vielzahl von Trends, die im Zusammenhang mit unseren lieben Kleinen stehen. Aus aktuellem Anlass beschäftige ich mich in diesem Beitrag mit den Kinderzimmer Trends für das Jahr 2019.

Was steht an? Meine liebe kleine mini Tochter (und Einzige) ist, wie sie mir bestimmt dreimal am Tag sagt, kein Baby mehr sondern schon sooo groß. Also wird es Zeit das Babyzimmer zu einem Prinzessinen Paradies umzuwandeln. Nun eine Prinzessin ist sie nicht jeden Tag, sondern heute ein Pirat morgen ein Gespenst und übermorgen ein kleiner Bagger(?). Wie also soll ein Zimmer diesen Ansprüchen gerecht werden? 

"Wie also soll ein Zimmer diesen Ansprüchen gerecht werden?"

Ich habe keine Ahnung! Jedoch eine Ahnung davon, dass diese Entscheidung nicht so einfach ist. Also gucke ich was gerade so angesagt und wie das mit meinen Ansprüchen und den Bedürfnissen meiner Tochter zusammengebracht werden kann. Gibt es eine Farbe oder einen modernen Trend der besonders in das Auge sticht und mich bzw. die kleine Fee total weghaut?

Gut. Scheinbar bin ich jetzt schon zu sehr auf das Äußere fixiert. Es gibt ein paar Grundregeln die bei dem Aussuchen der Kindermöbel auf jeden Fall beachtet werden sollten - denn wie auch sonst überall "safety first". Ich möchte ja auf keinen Fall, dass meinem Kind in den heimischen vier Wänden Böses widerfährt. 

Die wichtigsten Regeln bei der Auswahl von Kindermöbeln:

  • Kinderzimmermöbel müssen auf jeden Fall stabil und kippsicher sein: Regale sollten unbedingt an der Wand befestigt werden, damit sie nicht umkippen können.
  • Überflüssige und sperrige Möbelstücke haben in kleinen Kinderzimmern nichts zu suchen. Räumt sie raus um Platz zu schaffen!
  • Sichere Kindermöbel sollten DIN-Normen entsprechen. Bei dem Kauf ist auf eine Kennzeichnung, Herstellerhinweise oder auf Gütezeichen zu achten. Wenn so etwas vorhanden ist, muss sich um die Qualität eigentlich kein Kopf mehr gemacht werden.
  • Vorteilhaft sind abgerundete Ecken und Kanten. Papa stößt sich immer gern den Kopf. Auf Spalten und Zwischenräume kann getrost verzichtet werden.
  • In meinen Augen ganz wichtig - Schadstoffreiheit! 
  • Etagen- und Hochbetten finde ich großartig, jedoch stellen sie auch eine Sturzgefahr dar. Das Gestell und die Leiter sollten fest verankerbar sein. Eine ordentliche Umrandung ist elementar.
  • Ein schöner, weicher Bodenbelag macht nicht nur Spaß beim Spielen, sondern hat bei Stürzen eine durchaus schützende und dämpfende Wirkung.
  • Und völlig logisch: Stromkabel und Bodenbelag sollten stolperfrei montiert sein. 
  • Darüber hinaus sollte Schweres und Zerbrechliches nah am Boden des Zimmers untergebracht werden.

 

Mehr solcher guten Ratschläge gibt es auf der Seite der Bundesarbeitsgemeinschaft "Mehr Sicherheit für Kinder e. V.". 

https://www.kindersicherheit.de/

Doch was können Eltern sonst noch beachten. Welche funktionalen Ansprüche bestehen an ein ordentliches Kinderzimmer?

Funktionalität und Optik machen ein gutes Kinderzimmer aus

Kinderzimmer sollten warm, hell und gemäß dem Geschmack des Kindes gestaltet werden. Kinderzimmer müssen die passende Atmosphäre bieten, in der sich das Kind wohlfühlt und gleichzeitig entsprechend des Alters allen Anforderungen an eine funktionale Einrichtung genügt. Sofern möglich sollten die Kindermöbel natürlich immer mit dem Alter gehen. 

Das Kinderzimmer als multifunktionaler Raum

Ein Kinderzimmer ist nicht einfach nur irgendein Raum. Er ist vielmehr ein multifunktionaler Raum, der mehrere Anforderungen gleichzeitig erfüllen muss. Dieser Raum muss Schlafstätte, Spielwiese und Rückzugsort zum Lernen in einem sein. Das Wichtigste jedoch - er muss schön sein und zum verweilen einladen. Ähnlich dem Montessori-Prinzip, "der vorbereitete Raum".

Ideal ist es, wenn der Raum praktische Aufbewahrungssysteme besitzt. Kompakte Kindermöbel helfen dabei, den Raum bequem und funktional einzurichten. Zu helfen Kreativität zu entwickeln und zu fördern.  

"Zu helfen Kreativität zu entwickeln und zu fördern."

Tausende Gestaltungsmöglichkeiten für den besonderen Raum

Jedes Kind hat unterschiedliche Interessen und Neigungen. Die Möglichkeit auf die Interessen und Neigungen des Kindes einzugehen, ist die Gestaltung des Kinderzimmers auf Basis eines gemeinsam ausgewählten Themas.

Kinder besitzen oft ein wiederkehrendes Thema das sich in den Hobbies wiederspiegelt. Aktive Kinder finden Ritter, Sport oder Piraten super. So kann z. B. ein Piratenzimmer mit Schatztruhen oder sogar einem ganzen Piratenschiff aus Holz, das Regale und Schreibtisch kombiniert, ausgestattet werden. Die Kinder deren Herzen bei Feen- oder Prinzessinnen höherschlagen, können mit viel Glitzerdeko etwas anfangen. Diverse Themen und Einrichtungsoptionen sind möglich. Was auch immer im Fokus der Kleinen steht, lasst sie ruhig mitgestallten und gestalten Sie gemeinsam ein ganz individuelles Kinderzimmer.

Das Bett - Süße Träume und Sicherheit an erster Stelle

Kinderbetten gibt es in allen Varianten und Formen. Es sollte natürlich immer auf das Alter und die Größe angepasst sein. Ein niedlicher Baldachin und schon wird aus dem Bett ein orientalisch anmutendes Zelt. 

Ich finde Hochbetten richtig gut - weil sie so praktisch sind. Unterhalb der Schlaffläche findet man viel Fläche die sonst verloren gehen würde. Ein Schreibtisch und ein Bücherregal sind dort gut aufgehoben, ebenso ein Sessel zum lesen und träumen. Darüber hinaus ist das Hochbett total spannend und aufregend. So ein Bett kann dann natürlich auch thematisch gestaltet werden. Ein Feenturm oder ein Piratennest - alles ist möglich... 

"Ein Feenturm oder ein Piratennest - alles ist möglich..."

Und nun?

So richtig schlau wie ich es angehen werde, bin ich noch nicht. Inspirationen und Anleitungen gibt es zu Hauf. Ob ich Massivholz in Weiß oder neue Trends ausprobieren werde, mal sehen. Es sollte schon besonders sein, so besonders wie meine kleine Tochter für mich ist. Bei meinem mittleren Sohn war das Kinderzimmer komplett oder zum großen Teil selbst gebaut. Was auch okay war aber vielleicht auch weil ich mich selbst verwirklichen wollte. Der Große hatte eins von der Stange und hat sich auch darin wohlgefühlt. 

Ich lasse mir noch ein bisschen Zeit und spätestens wenn ich das nächste Mal auf Furnart bin, kribbelt es mir in den Fingern, denn das Schöne liegt so nah. 

In diesem Sinne auf Bald.

 

     

 

 

 
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