Die besten Hausmittel gegen kleine Schnupfnasen | FURNART Blog

Die kleine Nase läuft, der Hals tut weh. Hier gibt es die besten Hausmittel für Kinder gegen kleine Schnupfnasen!

In der kalten Jahreszeit kann es jederzeit passieren. In der Familie geht die Erkältung um. Die ersten Anzeichen sind immer dieselben: das kleine Kind spielt nicht mehr so laut und ist nicht mehr ganz so vergnügt am Singen, Tanzen oder Basteln. Das sind häufig die sicheren Anzeichen, dass sich bald die ersten Beschwerden einstellen.

Hat die kleine Maus gestern noch wie verrückt getobt und das Haus so schnell wie möglich in Richtung Garten verlassen, ist es bereits einen Tag später nicht mehr die dreijährige Superheldin sondern ein kleines Baby mit enormen Kuschelbedarf. Die kleinen Teufelchen der Erkältung, Halsschmerzen, verstopfter Nase und meistens auch Fieber, die alte Sau, stehen schon an der Tür Schlange und wollen das kleine Kind ordentlich heimsuchen. Doch nicht mit mir! Verteidigung ist angesagt. Das Immunsystem muss mit allen Mitteln unterstützt werden. Dabei sind die bewährten Hausmittel aus Großmutters Zeiten die besten Waffen gegen die kleinen Krankheits-Plagegeister. Zunächst versuche ich noch von vorn den Kampf gegen die Erkältung aufzunehmen. Sehr einfach und sinnvoll ist es, dem Kind viel Tee zum Trinken zu bereiten. Dabei kann ein Löffel Honig im Tee dem Kind einen gewissen Anreiz verschaffen. Meistens ist es jedoch schon zu spät und ich muss der anbahnenden Erkältung ordentlich eins auf die Mütze geben. Doch wie am besten vorgehen? Aus einem einfachen Schnupfen kann sich auch jederzeit eine veritable Erkältung mit allem Zipp und Zapp entwickeln. Dann sind nicht nur Halsschmerzen das Problem, sondern ganz andere fiese Dinge können dem kleinen Patienten auf die Nerven gehen. Mein persönliches Armageddon sind Ohrenschmerzen. Ich erinnere mich noch gut daran, wie ich als kleines Kind unter diesen schmerzhaften Begleiterscheinungen einer Erkältung gelitten habe. Soweit möchte ich es natürlich nicht kommen lassen. Doch was wenn frische Luft und streicheln nicht mehr helfen - welches sind die besten Schnupfen-Hausmittel?

Folgende Hausmittel haben sich bei meinen Kindern am besten bewährt:

1. Das Kind benötigt viel Schlaf! Doch an dieser Stelle beißt sich die Katze wahrscheinlich schon in den Schwanz. Wenn ein Kind kränkelt, schläft es nicht mehr so gut. Die Nase setzt sich zu und das Kind kann nicht mehr so gut atmen. Also eine goldene Regel: Kopf leicht erhöht lagern. Ihrem Kind liebe Eltern, wird diese simple Möglichkeit einfach, zu einem besseren Schlaf verhelfen. Noch etwas, das Kind darf nicht zu warm schlafen. Sorgen Sie für frische Luft im Zimmer bevor das Kind schlafen soll. 

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2. Zwiebelsirup. Ah ja, was ist das denn? Ich habe dieses besonders probate Hausmittel auch erst durch den Tipp der Schwiegermutter kennen gelernt. Einfacher und auch preiswerter wird kein Mittel erkälteten Kindern bei Husten helfen. Zwiebelsirup wirkt antibakteriell und ist schleimlösend. Die Zubereitung ist recht einfach, man sollte allerdings nicht allzu geruchsempfindlich sein. Zerteilen Sie eine große Zwiebel und geben Sie diese mit 3 EL Honig in ein Schraubglas oder Einweckglas. Der Zwiebelsirup muss 6-8 Stunden in einem geschlossenen Glas stehen. Gießen Sie im Anschluss den Sirup ab. Geben Sie Ihrem Kind den Saft dreimal täglich, 2-3 Teelöffel bis der Husten bzw. die Erkältung abgeklungen ist. Der Sirup sollte im Kühlschrank aufbewahrt werden und alle zwei bis drei Tage erneuert werden. Auch wenn es sich nicht so anhört, der Tipp ist wirklich gesund und wird die Beschwerden lindern. 

3. Zwiebelsocken. Ja, in der Zwiebel stecken ungeahnte Kräfte. Auch über den Husten hinaus ist die Zwiebel ein super Hausmittel für Kinder und Erwachsene. Ich denke jedoch, dass Hausmittel bei Kindern besser als bei uns Großen wirken. Das ist jedoch wirklich meine ganz persönliche Meinung. Meine Oma schwörte über den Zwiebelsirup hinaus auf Ziebelsocken. Die Zwiebeln sollen in Scheiben geschnitten und im Wasserdampf erwärmt werden. Dann müssen die Scheiben unter der Ferse mittels einer Socke platziert werden. Hört sich komisch an, dem Schnupfen jedoch wird Hören und Sehen vergehen.  

4. Natürlich darf ein weiteres Hausmittel gegen Schnupfen nicht fehlen. Mit eins der besten Mittel - Inhalieren. Die Möglichkeiten des Inhalieren sind mannigfaltig. Natürlich werden die meisten denken, dass ein Nasenspray oder auch ein Meerwasser Nasenspray schon ihr gutes Tun. An die besonders gute Wirkung von Inhalieren kommen die Mittel jedoch nicht heran. Diese helfen in erster Linie den Pharmaunternehmen. Aber wie richtig inhalieren? Es gibt verschiedene Möglichkeiten. In erster Linie wird ein Topf mit heiße Wasser benötigt. Meine Mutter schwor auf Kamille, ich bin jedoch der Meinung, dass das für Kinder zu scharf sein könnte. Salzwasser im heißen bis lauwarmen Wasser reicht auch, um dem Schnupfen ihres Kindes lebewohl zu sagen. 

5. Sollte es dann wirklich zu Fieber kommen und von Fieber spricht man erst bei Temperaturen ab 38 Grad, können neben fiebersenkenden Mitteln auch warme Wickel helfen. Selbstverständlich sollten bei lang anhaltendem Fieber der Arzt konsultiert werden. Folgendermaßen sollte vorgegangen werden:

Die erste Stoffschicht, am besten ein Geschirrtuch, sollte in warmes Wasser getaucht und direkt auf die Haut aufgelegt werden. Das Wasser darf auf keinen Fall zu kalt sein, da sich sonst die Gefäße verengen und die Temperatur nur schlecht abgegeben werden kann. Auf die erste Stoffschicht, die eng gewickelt werden muss, kommt eine zweite Schicht, die das überflüssige Wasser aufsaugt. Als dritte Schicht empfehlen sich Handtücher, die das Bett vor Nässe schützen. Bei hohem Fieber müssen die ersten Wickel rasch wieder gewechselt werden da diese auch recht schnell die Wärme des Kindes annehmen. Die zweiten Wickel werden nach zehn Minuten gewechselt und die dritten bleiben maximal eine halbe Stunde auf der Haut. Das Kind muss während der Zeit gut beobachtet werden ob es anfängt zu frieren, dann müssen die Wickel schleunigst wieder ab genommen werden.  

Neben all den genannten alten Hausmitteln gibt es sicherlich noch ein ganze Reihe weiterer Hausmittel die ich nicht genannt habe, weil ich sie einfach noch nicht angewandt habe. Hausmittel sollten nur angewandt werden, wenn man sich der Sache auch sicher ist. Die Gesundheit des Kindes darf natürlich nicht gefährdet werden. Ein Besuch bei dem Kinderarzt ist auf jeden Fall bei Fieber oder unklaren Beschwerden angeraten. 

Eins muss ich jedoch noch erwähnen: Kinder werden schneller gesund, wenn sich Papa oder Mama Zeit nehmen und wirklich für die kleinen Patienten da und besonders liebevoll auf sie eingehen.

In diesem Sinne wünsche ich eine schnupfenfreie Zeit. 

 

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