Budenzauber - Ideen fürs Kinderzimmer | FURNART Blog

Kinder sind die besten Innendesigner.

Ihre Kreativität kennt keine Grenzen gesetzt. Jeder noch so banale Gegenstand wird verwendet um das Kinderzimmer schöner, bunter und märchenhafter zu gestalten.

Kinder haben ihre eigenen Vorstellungen von ihrem kleinen Reich. Am liebsten mögen sie es, wenn sie sich einen Raum schaffen können, der auf ihre Größe zugeschnitten ist. Daher ist das liebste Spiel, zumindest meiner kleinen Tochter, "eine Höhle bauen". 

In wenigen Augenblicken wird das vormals aufgeräumte Zimmer in eine ganz eigene Welt verwandelt. Da werden Stühle gerückt, Decken und Kissen organisiert. Alles muss nach ihrem ganz eigenen Willen, entgegen allen Gesetzen der Physik und Statik bunt aufgeschichtet und geordnet werden. Die Wände sind windschief, die Decken haben Löcher. 

 

"...in eine ganz eigene Welt verwandelt"

 

Aus der Kuscheldecke wird das Dach und die Wände werden aus möglichst rosa Tüchern gestaltet. Ganz wichtig sind natürlich Puppen, Bücher und Bausteine. Alles muss zwingend untergebracht werden. Wenn dann fast nix mehr in die kleine Behausung passt, liegt sie glücklich und zufrieden in mitten der ganzen "Unordnung" und strahlt über das ganze Gesicht. Am besten ist es, wenn ich mich dann unter Ächzen und Stöhnen in die Behausung zwänge. Dann liegen wir glücklich nebeneinander und ich lausche ihren Kindergarten Erzählungen oder erzähle Geschichten. 

Und dabei sind Kinder bei der Erschaffung ihres Tinyhouses recht altbacken. Denn eigentlich versuchen sie nur das Abbild des Bekannten, der Nachahmung der großen Häuser und Wohnungen zu bewerkstelligen.  

Doch irgendwann muss die Butze wieder "abgerissen" werden. Spätestens wenn zum Essen am Küchentisch die Stühle benötigt oder die Kuscheldecke wieder dem eigentlichen Zweck zugeführt werden muss, weil Mama beim Mittagsschlaf immer kalte Füße bekommt. 

Ich habe mich gefragt, wie kann das Zimmer am Besten eingerichtet werden. Es sollten dabei die Bedürfnisse der Kinder und die funktionale Aspekte berücksichtigt werden. Die Einrichtung und Gestaltung kann natürlich nicht ausschließlich in den Händen der kleinen Prinzessin liegen. Allein bereits bei der Auswahl der Farbe konnte ich mit meiner kleinen Tochter nicht mitgehen. Sie bevorzugt ein grelles Rot, ich eher ein sanftes Grün. Wie also den Spagat hinbekommen, zwischen den Anforderungen der Kinder und den eigenen Vorstellungen an das kleine Zimmer. 

Anregungen und tolle Ideen gibt es zu Hauf. Besonders Pinterest legt die Messlatte in enorme Höhe. Geben Sie den Suchbegriff "Kinderzimmer-Deko" ein und es erscheint eine schier unendliche Anzahl von Suchergebnissen in der Trefferliste. 

Jedoch wie die tollen Ideen umsetzten? Ich als selbsternannter Handwerker, möchte natürlich gleich das komplexeste Kinderbett mit Rutsche, Kletterwand und Aussichtsplattform erschaffen. Inspirationen gibt es, wie bereits erwähnt in Massen. 

 

"Inspirationen gibt es, in Massen."

 

Gott sei Dank gibt es da auch noch einen Funken Respekt vor der Umsetzung. Denn was nutzen die besten Deko-Ideen, wenn es im Anschluss mit der Umsetzung hapert. Man(n) braucht Zeit, Werkzeug, mehr Material als einem lieb ist und das Ganze soll natürlich nicht unbedingt teurer werden als eine fertige Lösung. Explizit dieser Punkt ist eigentlich nicht zu bewerkstelligen. Die Vergangenheit mit anderen Projekten hat gezeigt, dass es immer teurer als geplant und zum Ende hin nie richtig fertig wird. Quasi der Berliner Flughafen in der eigenen Wohnung...

Aber dennoch wie kann es bewerkstelligt werden, dass das kleine Kinderzimmer allen Ansprüchen gerecht wird?

Hierzu versuche ich ein paar Tipps mitzugeben:

1. Die Kinderzimmer Einrichtung

Die Kindermöbel sollten flexibel in der Aufteilung sein. So könnte z. B. der Wickeltisch später als Schreibtisch oder anderweitig Verwendung finden. Einzelne Schrank- und Regal-Module sollten jeder Zeit wieder neu im Raum arrangiert werden, quer oder hochkant gestellt, bunt beklebt, oder mit Rollen versehen werden.

2. Inspiration

Die besten Ideen kommen in der Regel von den Kindern selbst. Gibt man ihnen darüber hinaus die Möglichkeit, bei der Gestaltung ihres Zimmers aktiv mitzugestalten, können sie sich viel mehr damit identifizieren. Das können die eigenen Bilder an der Wand sein oder die selbst ausgesuchten Kissen in der Kuschelecke. Auch ein toller Teppich kann das Kinderzimmer enorm verändern.

3. Stauraum

Ordnung ist ein wesentlicher Bestandteil, der Kindern Freude am eigenen Zimmer verschafft. Die Aufbewahrung von Spielzeugautos, Puppen oder Schulsachen sollte bereits während der Planung gut überlegt sein. Die Spielsachen sollten bestmöglich und in Reichweite des Kindes untergebracht werden können. 

4. Farben bringen Leben 

Welche Farbe? Das Design muss sich nicht nur auf Farben beschränken. Inspirationen zum Kinderzimmer kommen am ehesten, wenn die Vorlieben seines Kindes in die Entscheidungsfindung mit hineinfallen, im allerbesten Fall ist die Kinderzimmer-Deko auf das Hobby des Kindes abgestimmt. Egal ob kleiner Prinz oder kleines Piratenmädchen. Den Gestaltungsmöglichkeiten sind keine Grenzen gesetzt.

Im Grunde genommen gibt es bei der Einrichtung fast nichts falsch zu machen, denkt man zumindest an die eigene Kindheit zurück, mit all den Wünschen und Bedürfnissen, die man damals hatte. Bei mir ist es so, dass ich nichts in das Kinderzimmer bringe, was mich nicht selbst glücklich gemacht hätte. 

Das Wichtigste, was aus jeder Ecke des Kinderzimmers hervortreten sollte, ist der Spaß und die Freude bei dem Einrichten. Spaß und Liebe sind die besten Berater bei der Einrichtung dieses ganz besonderen Zimmers einer jeden Wohnung

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